Monographien Fortsetzung

Pensare oltre i confini

Nida-Rümelin mostra le ragioni per cui, anche in una prospettiva cosmopolita e universalista, i confini debbano essere difesi e le politiche sulle migrazioni richiedano una maggiore giustizia globale insieme a un’appropriata regolazione dei flussi migratori. Né il nazionalismo né l’apertura indiscriminata delle frontiere sono politiche sociali ragionevoli per orientarci verso un mondo meno ingiusto. Le argomentazioni di Nida-Rümelin costringono a uscire dagli schemi e a riflettere su una visione più concreta della giustizia globale. Con la prosa asciutta e tagliente di un efficace resoconto giornalistico, Julian Nida-Rümelin accompagna il lettore al di fuori della crisi di orientamento alimentata dalle narrazioni dominanti, fornendo con semplicità espositiva gli strumenti minimi per costruire un proprio giudizio etico e politico sulla questione migratoria.

Julian Nida-Ruemelin

Auf dem Weg in eine neue deutsche Bildungskatastrophe

Bildung steht in der öffentlichen Wahrnehmung hoch im Kurs und bildungspolitische Reformen befinden sich auf der Tagesordnung. Doch wohin hat diese Transformation geführt? Hat sich Bildung in Deutschland in den letzten fünfzig Jahren zum Positiven verändert oder gibt es Entwicklungen, die zur Vorsicht mahnen? Vor welchen neuen Herausforderungen steht also Bildung in Deutschland? Der bekannte Philosoph Julian Nida-Rümelin und der renommierte Erziehungswissenschaftler Klaus Zierer gehen diesen Fragen nach. Ausgehend von bildungsphilosophischen Reflexionen diskutieren sie über eine Verstaatlichung, Vermessung, Verplanung und Verunsicherung von Bildung und versuchen anhand von zwölf unangenehmen Wahrheiten alternative Wege einer humanen Bildung aufzuzeigen.

Demokratie als Kooperation

Demokratie – so die zentrale These des Autors – sollte man als eine besondere Form der Kooperation verstehen. Diese These steht im Gegensatz zu einer verbreiteten Rhetorik, die in der sogenannten »Selbstbestimmung des Volkes« die Essenz einer demokratischen Ordnung sieht. Demokratie als Kooperation steht jedoch auch in einem Gegensatz zur ökonomistischen Spielart des Pluralismus, dem zufolge Demokratie sich darauf beschränkt, bestimmte Spielregeln festzulegen, innerhalb deren Menschen ihre privaten Interessen optimieren. Einem einleitenden Kapitel über politische Ethik folgen Studien zur Kooperationsproblematik in der politischen Philosophie. Hauptziel der Argumentation des Autors: Grundlage einer zivilgesellschaftlichen Konzeption von Demokratie ist ein angemessenes Verständnis von Kooperation.

Rationalität in der praktischen PHILOSOPHIE

Wie kann man die Theorie rationaler Entscheidung fruchtbar machen für Grundfragen der praktischen Philosophie, worin bestehen aber zugleich die Grenzen jenes Ansatzes? Diesen Fragen widmet sich das vorliegende Buch. Die Autoren weisen nach, dass die Entscheidungstheorie mit einem weiten Spektrum anthropologischer und rationalitätstheoretischer Positionen vereinbar ist, daß sie den Blick öffnet für die große typologische Vielfalt unterschiedlicher Entscheidungssituationen und eine differenzierte Analyse handlungsleitender Einstellungen erlaubt. Das als Einführung für Studierende und Lehrende konzipierte Buch vermittelt und diskutiert die Grundlagen dieser Theorie, ihre zentralen Begriffe und Methoden, und führt wichtige philosophische Anwendungsmöglichkeiten in der Ethik und in der politischen Philosophie

Politische Philosophie der Gegenwart

In dieser Einführung in die Politische Philosophie wird die Rationalitätstheorie in ihren Grundzügen dargestellt und das Verhältnis von Rationalität und politischer Ordnung systematisch diskutiert. Die Leser lernen die klassischen vertragstheoretischen Ansätze der Politischen Philosophie kennen und ihre Weiterentwicklungen in den zeitgenössischen Theorie-Entwürfen. Zum Schluss werden die Paradigmen der Politischen Philosophie mit der politischen Praxis und ihren heutigen Strömungen in Beziehung gesetzt.

Philosophie und Lebensform

Gründe geben unserer rational und normativ verfaßten Lebensform die Struktur, deren wir als Menschen bedürfen – als Mitglieder dieser, wie Julian Nida-Rümelin sagt, »merkwürdigen Spezies, deren hinreichend entwickelte Exemplare sich in ihren Urteilen und ihrem Handeln von Gründen leiten lassen«. Welche Rolle spielt dabei die wissenschaftliche Erkenntnis? In welchem Verhältnis stehen Lebensform und Wissenschaft, Bedeutung und Intention, Ethik und Alltagspraxis, Moral und Politik? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die hier versammelten philosophischen Abhandlungen von Nida-Rümelin, die seine pragmatistische Philosophie exemplarisch dokumentieren.

Demokratie und Wahrheit

Julian Nida-Rümelin greift in diesem Buch eine zentrale Frage der politischen Philosophie auf: Muß in einer Demokratie auf Wahrheitsansprüche verzichtet werden, um den zivilen Frieden zu sichern? Angesichts der gegenwärtigen religiösen und kulturellen Konflikte ist dieses Thema von großer Brisanz.

Humanismus und Leitkultur

„Über zwei Milliarden Menschen leben weltweit in bitterster Armut, leiden unter Hoffnungslosigkeit, Hunger, Unterdrückung und Krieg. Offene Grenze würden das Elend nicht wesentlich mildern, sondern die Herkunftsregionen sogar weiter schwächen und die sozialen Konflikte in den aufnehmenden Ländern verschärfen. Eine Lösung für die beschämenden humanitären Skandale unserer Zeit sind sie nicht. Ob es uns gelingt die weltweite Armut und Perspektivlosigkeit in den Ursprungsregionen wirksam zu bekämpfen, wird zum Lackmustest unserer Menschlichkeit.“

Ethische Essays

Die in diesem Band enthaltenen Essays befassen sich mit drei ethischen Themenbereichen: ethische Begründungsfragen, das Verhältnis von Rationalität und Moral und Probleme der angewandten Ethik. Nida-Rümelin vertritt eine kohärentistische Ethikkonzeption, die sich sowohl vom Utilitarismus (Konsequentialismus) absetzt als auch einen überzogenen Rationalismus deontologischer Prägung vermeidet. Dieser Band enthält auch eine ausführliche Dokumentation der aktuellen Debatte über Nida-Rümelins Thesen zu gegenwärtigen Fragen der Ethik.

Economic Rationality and Practical Reason

Decision theory in the broader sense, embracing the theory of games and collective choice theory, can help to understand practical reason in philosophical analysis. But there are interesting aspects which cannot be dealt with adequately within a decision-theoretic conceptual framework. To have both of these convictions justifies to neglect dis­ ciplinary boundaries and poses a problem for the orthodoxies of either sides. All the essays of this volume focus on the relation between economic rationality and practical reason and discuss different aspects of the same problem, i. e. a basic deficiency in the standard economic theory of practical rationality. But philosophical analysis would not be of much help if it just rejected the economic paradigm. It must rather help to integrate economic aspects into a broader view on practical reason.

Logik Kollektiver Entscheidungen

Dieses Buch behandelt die logischen Beziehungen zwischen individuellen Präfe- renzen und kollektiven Entscheidungen. Ethische und politische Kriterien kollek- tiver Entscheidungsfindung werden analysiert und ihre Vereinbarkeit mit norma- tiven Prinzipien geprüft. Die Darstellung setzt keine besonderen Vorkenntnisse voraus. Sie verlangt allerdings die Bereitschaft, sich mit den für das Verständnis unverzichtbaren formalen Hilfsmitteln vertraut zu machen. Das Buch wendet sich an alle, die mit kollektiven Entscheidungen theoretisch oder praktisch befaßt sind: an Ökonomen, Politikwissenschaftler, Philosophen aber auch an ethische, politi- sche und ökonomische Praktiker.

Entscheidungstheorie und Ethik

Julian Nida-Rümelin beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Verhältnis von Rationalität und Moral. Was heißt rational handeln? Welche Möglichkeiten bietet die zeitgenössische Entscheidungs- und Spieltheorie um ethische Probleme zu klären? Wie weit trägt der rational choice Ansatz in der Rationalitätstheorie und in der Ethik? Die Argumentation mündet in eine kohärentistische Konzeption von Rationalitätstheorie und Ethik, die die Entscheidungstheorie entgegen ihrer konsequentialistischen Verkürzung im sog. rational choice Paradigma als inhaltlich offenen begrifflichen Rahmen beibehält.