Forschung
Forschung
Im Zentrum seiner Forschung steht von jeher ein angemessenes, nämlich humanistisches Verständnis menschlicher Vernunft und Freiheit. Daraus zieht er ethische Konsequenzen für die ökonomische Praxis, für Architektur, Stadtplanung , Bildung und Künstliche Intelligenz.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden politische Fragestellungen, wie die aktuellen Gefährdungen der Demokratie, die Zukunft Europas und die internationalen Herausforderungen.
Aus einer Forschungskooperation mit der Körber Stiftung zum Thema “Demokratie” sind drei Studien hervorgegangen: (1) Demokratie in der Krise, (2) Demokratie in der Digitalen Transformation, (3) Die Rolle der Zivilkultur für die Demokratie
JNR leitete 2016 bis 2019 eine Interdiziplinäre Arbeitsgruppe (IAG) der b.-b. Akademie der Wissenschaften , die sich mit Internationaler Gerechtigkeit befasste und 2020-2023 eine weitere IAG zu den normativen Konstituenzien der Demokratie.
JNR war Mitglied der IAG „Verantwortung: maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz“ (BBAW)
JNR war Mitglied der IAG „Wandel der Universitäten und ihres gesellschaftlichen Umfelds: Folgen für die Wissenschaftsfreiheit?“
JNR war Mitglied seit Juli 2021 im wissenschaftlichen Beirat (Scientific Advisory Board) des Forschungsvorhabens „Designing Health in the Post Covid City. Fostering Health Support and Social Inclusion Through Experience-Based Urban Design” (Technische Universität Berlin).
Ein zentrales Feld seiner Arbeit betrifft, philosophische, ethische und politische Aspekte der digitalen Transformation. Er leitet zusammen mit dem Informatiker Prof. Alexander Pretschner der TU München eine Forschergruppe „Ethical Delibration in Agile Processes“ sowie das Projekt „Digitaler Humanismus“ am bayerischen Forschungsinstitut für digitale Transformation, an dem er seit 2019 als Mitglied des Direktoriums tätig ist.